Sonntag, 25. Januar 2026

Mathelücken aufarbeiten

Durch das Youtube-Projekt "Urknall, Weltall und das Leben" entdeckte ich die Themen der Astrophysik. In der Rubrik "von Aristoteles zur Stringtheorie" waren damals 30 bis 40 lange Videos. Das war beeindruckend. Die Euphorie bekam aber schnell einen Dämpfer, weil gute Mathe Kenntnisse notwendig sind.

Jetzt will ich mein chaotisches Schulleben nicht im Internet ausbreiten, aber ich war faul und ständig abgelenkt. Es war schändlich. Ab und zu hat mich ein Deutsch oder Mathematik Lehrer gewähren lassen. So konnte ich dann zwar das Abi machen. Aber es ist kein Fundament da, auf das interessante Themen aufbauen könnten.

Eine Überlegung ist jetzt, die Mathe Bücher von Klasse 5-10 durchzuarbeiten. Dann die Oberstufen-Themen. Das würde Jahre dauern. Ist das so aussichtslos wie es sich anfühlt? Vielleicht komme ich hin, wenn ich mich auf "Geometrie Klasse 9 und 10" fokussiere, um dann bei der höheren Mathematik stückweise dazuzulernen, was fehlt. Ich rechne fest damit, dass sich manche Leute jetzt schlapp lachen, weil ich so ehrlich mit meinen Schwächen und absurden Ideen umgehe. Das haben wir die letzten Jahre ausgiebig zelebriert. Für mich fühlt es sich dennoch deutlich besser an, als Arbeit zu simulieren. In meiner Situation gäbe es nur noch Keramik Gefäße oder Vogelhäuser in einer Werkstatt für Behinderte (WFB) herzustellen. Damit will ich das Konzept WFB kein bisschen abwerten. Meine Bedürfnisse passen einfach nicht dorthin.

Wenn Menschen meinen, es wäre unfair, dass ich theoretisch den ganzen Tag frei gestalten kann, während andere die sozialen Transfer-Leistungen mitbezahlen müssten, dann passt mir das Denkmuster nicht zu einer modernen Gesellschaft. Es war keiner bei mir, um meine psychischen Schmerzen und meine seelische Not mitzutragen und zu lindern. Das klingt auch nicht recht, oder? Man kann Lasten und Leid nicht verrechnen. Zudem sondiere ich Ideen, die dann in die Kategorie gemeinnützige Tätigkeit passen könnten.

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